Bedrohung der Netzneutralität - Drosselung der Telekom ist (nicht) (nur) der Anfang

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    • Hallo!


      Jap. Ein Unitymedia-Kabelanschluss ist die Basis für alle anderen Unitymedia-Dienste. Du musst aber mal schauen, ob bei dir Unitymedia oder Kabel Deutschland der Kabeldienstleister ist. Unitymedia ist nur in NRW und in Hessen der Anbieter. In den restlichen Bundesländern ist es Kabel Deutschland:
      -> kabelfernsehen-anschluss.de/

      Grüße

      [BR]-KuJo bei www.Linuxgaming.de
      "Es ist ein Fehler, bei einem Lichtschein am Ende des Tunnels gleich die Taschenlampen auszuschalten." (KuJo, 2013)
      telegram.org - eine WhatsApp-Alternative
    • DSL-Drossel: Bundesnetzagentur schaltet sich ein
      Wirtschaft & Firmen In die Debatte um die Pläne der Deutschen Telekom, Internet-Nutzern nach der Übertragung eines bestimmten Datenvolumens den Breitband-Anschluss abzuschalten, schaltet sich nun auch die Bundesnetzagentur ein.

      Die Behörde hat nun erst einmal einen Fragenkatalog an den Konzern geschickt. "Da wir weiteren Klärungsbedarf sehen, haben auch wir uns an das Unternehmen gewandt", erklärte René Henn, Sprecher der Bundesnetzagentur, gegenüber dem Trierischen Volksfreund. Letztlich wolle man unter anderem auch auf Grundlage dessen entscheiden, ob in der Angelegenheit regulierend einzugreifen sei.

      Dabei gehe es unter anderem darum, Transparenz und Netzneutralität zu wahren, betonte Henn. Insbesondere bei der Frage der Netzneutralität gibt es Diskussionen darüber, wie Entertain, das IPTV-Angebot der Telekom einzuschätzen sei. Denn die im Rahmen dieses Dienstes übertragenen Daten werden nicht unter die Traffic-Obergrenzen fallen.


      Die Telekom sieht darin keinen Verstoß gegen die Netzneutralität. Denn bei Entertain handle es sich nicht um einen regulären Internet-Dienst, sondern um einen Managed Service, für den die Kunden separat bezahlen. Die Inhalte werden hier zwar ebenfalls über den DSL-Anschluss ausgeliefert, aber abgesehen von der letzten Meile nicht über die normale Internet-Infrastruktur.

      Entertain ist andererseits an einen Internet-Zugang vom gleichen Anbieter gekoppelt. Und es ist nach den jetzigen Planungen auch nicht möglich, dass beispielsweise ein VDSL-Kunde einen konkurrierenden IPDV- oder Video-on-Demand-Dienst nutzt, der von der Traffic-Grenze ausgenommen ist. Insofern ist die drohende Drosselung ein Instrument, mit dem die Telekom in dem Bereich Wettbewerber schlicht ausschließt - denn die Nutzung eines alternativen Fernseh-Dienstes wie Zattoo, bei dem Premium-Kunden ebenso besser aufgelöste Bilder empfangen können, wäre mit einer Volumen-Obergrenze wohl kaum den ganzen Monat über möglich.


      Quelle: winfuture.de
      "Im Schlamm fing es an, wie so vieles."
    • Hallo!

      Ich glaube zwar nicht an "Wunder" ... aber vielleicht interveniert die Bundesnetzagentur ja doch.

      Das Ganze könnte auch noch auf einem anderen Weg gestoppt werden. Die Telekom hat in Deutschland durch ihre Infrastruktur eine marktbeherrschende Position. Wenn sie jetzt anfängt die Daten von bestimmten Diensten durch Verlangsamung, oder umgekehrt durch die Bevorzugung anderer Dienste (der so genannten "Managed Services") diskriminiert, können die diskriminierten Diensteanbieter vor dem Kartellamt klagen:
      -> zeit.de/wirtschaft/2013-04/haucap-telekom-datendrosselung

      Unabhängig davon kann man als Telekom-Kunde natürlich mit den Füßen abstimmen ...

      Grüße

      [BR]-KuJo bei www.Linuxgaming.de
      "Es ist ein Fehler, bei einem Lichtschein am Ende des Tunnels gleich die Taschenlampen auszuschalten." (KuJo, 2013)
      telegram.org - eine WhatsApp-Alternative
    • Es wird keiner mehr bevorzugt. Jeder Dienst kann an die Telekom für zahlen um nicht angerechnet zu werden:

      stadt-bremerhaven.de/deutsche-…gedrosselt-werden-wollen/


      Ich hoffe, dass einer der "Big Player", google, amazon oder so den Spieß umdrehen und von der Telekom Geld verlangen ihr Angebot überhaupt durchleiten zu dürfen.
      Hat ja beim Leistungsschutzgesetzt auch geklappt "Ihr wollt nicht in den aggregator, alles klar: Kein Problem".
    • Moin,

      das war ja klar:

      Telekom: DSL-Drosselung zurücknehmen geht nicht
      Wirtschaft & Firmen Für die Deutsche Telekom gibt es kein Szenario, aufgrund des öffentlichen Drucks letztlich doch wieder von ihren Plänen abzusehen, Nutzern die Breitband-Anschlüsse bei zu hohem Traffic abzuschalten.

      "Für uns ist das Thema zu wichtig, als dass wir zurückrudern könnten", erklärte Niek Jan van Damme, Chef des Telekom-Geschäfts in Deutschland, in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt. Die kommenden drei Jahre, die noch vergehen sollen, bis die technischen Vorrichtungen für die Sperrungen in das Netz des Unternehmens integriert sind, wolle man aber nutzen, um die Entwicklung genau zu analysieren.

      Die gerade erst angekündigten Obergrenzen für den monatlichen Traffic in den DSL-Verträgen, relativierte van Damme allerdings wieder. "Wir leben in einer sehr dynamischen Branche. Wer heute unterstellt, dass die aktuellen AGB in fünf Jahren für alle Breitbandkunden gelten, kennt die Telekommunikationsbranche schlecht", sagte er.


      Grundsätzlich seien die Obergrenzen aber nötig, um den Netzausbau finanzieren zu können, wiederholte der Manager die bisherigen Stellungnahmen des Konzerns. Gleichzeitig verwies er auch darauf, dass es eben nur um drei Prozent der Kunden ginge, die heute an diese Limits stoßen. Aus heutiger Sicht würde dies aber bedeuten, dass die Telekom die von ihr in den Raum gestellten Milliarden-Investitionen für den Ausbau der Infrastruktur zu einem guten Teil von einen Bruchteil ihrer Kunden finanziert haben will. Es dürfte aber wohl kaum realistisch sein, dass einige Nutzer einen fünfstelligen Betrag ausgeben, um weiterhin hohe Datenkontingente zu bekommen.

      Allerdings dürfte auch dem Telekom-Management klar sein, dass die Traffic-Entwicklung dahin geht, dass in drei Jahren bereits eine deutlich größere Zahl von Kunden auf die Volumen-Limits treffen werden - denn die digitale Verbreitung von Inhalten und die Angebotspalette an Cloud-Diensten nimmt rasant zu. Letztlich besteht das Ziel der Telekom hier darin, die Breitband-Sperren als Druckmittel einzusetzen, um an den Gewinnen anderer Anbieter beteiligt zu werden.

      Entsprechend erklärte van Damme, dass man beispielsweise bereit sei, mit den Anbietern anderer Video-Dienste Verhandlungen über deren Einbindung in das IPTV-Paket Entertain zu führen, das nicht in die Berechnung des Volumens hineinfällt. Gegen eine entsprechende finanzielle Beteiligung, versteht sich.


      Quelle: winfuture.de
      "Im Schlamm fing es an, wie so vieles."
    • Hallo!

      Es gibt einen aufschlussreichen Kommentar des Instituts für Internet-Sicherheit der Hochschule Gelsenkirchen zu den Drosselungsplänen. Da werden viele interessante Aspekte wie der des Onine-Gamings mit dem digitalen Einkauf (Download) von Spielen aufgegriffen. Aber auch die anderen Probleme im Hinblick auf die Netzneutralität werden dort gut erklärt und thematisiert:

      internet-sicherheit.de/fileadm…-01_Kommentar_Telekom.pdf


      Grüße

      [BR]-KuJo bei www.Linuxgaming.de
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    • Nabend,

      ich hab das Dokument nur ein bisschen durchgeblättert, aber was ich gelesen hab, macht mich echt sauer.
      Vor allem, da die Telekom anscheinend machen kann, was sie will. Langsam läuft alles nur noch darauf hinaus, zu messen, wieviel von was verbraucht wird. Auch wenn es nur elektrische Signale sind.
      Und ist es dann irgenwie in gewissen Größeneinheiten zu verkaufen, wird das auch gemacht. Am besten sagt man Goodby zum virtuellen Raum und dreht dem Ganzen den Rücken. :schrift027:

      Ich hab jetzt nochmal genau nachgesehen, ich könnte theoretisch einen Provider Wechsel durchführen, nur ist meine Auswahl an Anbietern, die ein 16k Leiung hier haben, sehr eingeschränkt.
      Congstar würde sich bei mir anbieten, im Netz liest man geteilte Meinungen, etwa 50/50...
      Fakt ist, dass ich auf alle Fälle von der Telekom zu wem auch immer wechseln werde. Denn mich zu etwas zwingen, wie der Umstieg auf IP Telefonie, lasse ich mich nicht.
      "Im Schlamm fing es an, wie so vieles."
    • Hallo!

      Bei Congstar kann man aber Verträge gegen ein höheres Bereitstellungs-Entgelt mit einer Vertragslaufzeit von 4 Wochen (anstatt 24 Monate) bekommen, während man bei der Telekom immer mit 24 Monaten dabei ist. Bauen die Mist, zieht man einfach kurzfristig weiter ...
      Bei 24 Monaten Mindestvertragslaufzeit einmaliges Bereitstellungsentgelt 9,99 € (statt 59,99 €). DSL Box 0 €, Versandkosten 9,99 €. Ohne Mindestvertragslaufzeit einmaliges Bereitstellungsentgelt 39,99 € (statt 59,99 €). DSL Box 49,99 €, Versandkosten 9,99 €.
      -> congstar.de/komplett-1/tarifinformationen/
      (unten die Fußnoten aufklappen)

      Aber da ich der Telekom den Rücken kehren möchte, werde ich sie auch nicht hinten rum über Congstar unterstützen.

      Bei mehreren Vergleichsportalen wird mir Vodafone mit angezeigt. Da es hier aber auch schon Drosselungsgerüchte gab (und komischer Weise Gerüchte in diesem Bereich sehr häufig der Wahrheit entsprechen), möchte ich mich auch nicht für 24 Monate an diesen Verein binden.

      Da es immer schwierig ist, irgendetwas über die Hotlines zu erreichen und man auch mit Faxen und Briefen häufig noch "ver....." wird, werde ich wohl zu unserem lokalen Anbieter (an die lokalen Stadtwerke angegliedert, im Verbund mit mehreren Nachbarstädten) wechseln. Da gibt es eine Geschäftsstelle und ein Servicebüro, wo ich den Mitarbeitern im Zweifelsfall direkt auf die Füße steigen kann. Für 29,95€ gibt es bei der HeliNET eine Doppelflat für Telefon-Festnetz und Internet (16Mbit). Von einem IPTV-Paket wie Entertain muss ich dabei zwar verabschieden ... aber es gab mal Zeiten, da waren die Fernsehbilder noch nicht mal bunt. ;) Von daher beschwere ich mich nicht und werde mir für den Satellitenempfang passende Recorder kaufen. :)

      Grüße

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    • Hallo!

      Die NRW-Verbraucherzentrale hat die Telekom wegen den Drosselungsplänen abgemahnt und will, bei nicht unterzeichneter Unterlassungserklärung, gegen die neuen Tarife klagen:
      -> golem.de/news/flatrate-verbrau…selung-ab-1305-99106.html

      Na, da drücken wir doch mal die Daumen! :)

      Grüße

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    • Mahlzeit!

      Das Constar eine T -Tochter ist, wußte ich nicht. Somit sind die schonmal vom Tisch. Lagsam wirds bei mir eng, denn soviel Auswahl hab ich hier nicht wirklich. :(
      Vodafone wär noch da, aber da sich um die ja auch schon Gerüchte scharen, lass ich da lieber mal die Finger davon.
      Ich denke, am WE wenn ich mehr Ruhe hab, such ich weiter nach einem Anbieter. Da kann man doch langsam nur noch den Kopf schütteln....
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    • @Ducki: Ist deine Aussage nicht ein Widerspruch in sich? Die Drosselkom hat ihre Monopolstellung doch erst durch den Bund. Seit der Privatisierung hat man immerhin Chancen zu wechseln. Zu den Zeiten als es nur die Telekom gab lagen in Deutschland die Internetkosten noch um ein (sehr)vielfaches über Länder wie den USA. Von daher möchte ich auf keinen Fall zu diesen Zeiten zurück.
      Da bin ich Fan einer sozialen Marktwirtschaft. Also nicht so nen FDP Ding wo Firmen alles dürfen. Sondern der eigentlich guten Idee die es früher mal gab. Klare Spielregeln für die Firmen die vom Staat gegeben werden. Und dann dürfen die Firmen innerhalb dieser Grenzen alles machen.
    • Hallo!

      @Loui:
      Was CoDuck meint sind die NETZE, nicht die DIENSTE die darüber angeboten werden. Das muss man voneinander trennen. Die Netze in der Hand der Gesellschaft, die aber dann allen Marktteilnehmern im Wettbewerb zur Nutzung zugänglich sind.

      Siehe z.B. auch hier:
      -> ftd.de/politik/europa/:trennun…rs-zur-bahn/70120934.html

      Oder allgemein erklärt, hier:
      -> wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/unbundling.html

      Grüße

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    • Hi

      DSL-Drossel: Verbraucherzentrale mahnt Telekom ab

      Verbraucherschützer wollen die Ankündigung der Deutschen Telekom, Nutzern nach dem Überschreiten eines bestimmten Traffic-Limits denBreitband-Anschluss abzuschalten, nicht hinnehmen.

      Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat das Unternehmen jetzt per Abmahnung aufgefordert, diese seit dem 2. Mai geltenden Klauseln wieder aus ihren DSL-Verträgen zu streichen. Die Verbraucherschützer sehen es als unangemessene Benachteiligung der Verbraucher an, wenn deren heimischer Internetzugang auf eine Übertragungsgeschwindigkeit von 384 Kilobit pro Sekunde gedrosselt werden soll. ...
      Hier gehts zum kompletten Artikel
      Quelle: Winfuture


      Gruß
      "Nützt ja nix!" :zensiert038: