Facebook kauft WhatsApp - echte Alternative: Telegram

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    • Stichwort Schattenprofile:
      -> t-online.de/digital/internet/i…racking-bei-facebook.html
      -> netzpolitik.org/2018/ob-nutzer…tenprofile-ueber-alle-an/
      -> netzpolitik.org/2017/facebook-…imlichen-schattenprofile/

      meine Nachrichten über wa : " csgo heute ab 21 " oder " 20 Uhr Treffpunkt heute ich fahre " usw nur belangloser kram..
      Facebook speichert jetzt in deinem Schattenprofil folgende Daten:
      - Spielt Computerspiele -> konkret "CSGO"
      - hat abends am Wochendtag xyz Zeit (Spielen ab 21 Uhr)
      - trifft sich auch im RL mit anderen Personen
      - hat einen Führerschein
      - hat wahrscheinlich auch ein Auto
      - kennt die Person x (die CSGO spielt)
      - kennt die Person y (die sie um 20 Uhr abholt)
      ...

      Aber das geht noch weiter. Zusätzlich weiß Facebook jetzt auch (egal ob Schattenproil oder registrierter Nutzer):
      - Person x spielt Computerspiele -> konkret CSGO
      - Person x hat abends am Wochentag xyz Zeit (Spielen ab 21 Uhr)
      - Person y hat einen Führerschein (nicht heute, aber an anderen Terminen fährt sie)
      - Person y hat wahrscheinlich ein Auto
      - Person y hat auch RL-Kontakte
      ...

      Folge:
      - FB kann gezielt Werbung verkaufen (Computerspiele, Autoversicherungen ...)

      Weiter gesponnen kann man durch diverse Faktoren dich noch weiter eingruppieren und Parteien z.B. Wohngebiete, Stadtteile benennen, wo ein hoher Anteil ihrer Zielgruppe lebt um dort verstärkt mobilisieren zu können (Hausbesuche, zusätzliche Flyer etc.).

      Oder gezielt Werbung schalten (bei Anhängern -> positive Berichte über die eigenen Leute; bei Anhängern anderer Parteien -> negative Berichte über die dortigen Leute).

      -> Stichwort Wahlbeeinflussung (Cambridge Analytica, US-Wahl, Brexit-Referendum) ... in ein paar Monaten steht die Wahl zum Europaparlament an ...

      Wie du siehst -> aus "belanglosem Bla Bla" werden ganz schnell "konkrete Data".

      [BR]-KuJo bei www.Linuxgaming.de
      "Es ist ein Fehler, bei einem Lichtschein am Ende des Tunnels gleich die Taschenlampen auszuschalten." (KuJo, 2013)
      telegram.org - eine WhatsApp-Alternative
    • Da Whatsapp ja den Inhalt der Nachricht dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht lesen kann, können die aus dem Inhalt nichts in ein Schattenprofil übernehmen.

      Und zumindest bei mir gilt: Bewegungsdaten auch nicht, da zumindest ich den Standort für WA nicht freigebe -- genausowenig wie Javascript explizit von mir erlaubt werden muss, was ich mit Facebook nicht mache (aber diese Punkte gelten sicher nicht für jeden, das ist mir klar).
      ^IDDQD IDKFA^
    • [BR]-Duane schrieb:

      Da Whatsapp ja den Inhalt der Nachricht dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nicht lesen kann, können die aus dem Inhalt nichts in ein Schattenprofil übernehmen.

      Und zumindest bei mir gilt: Bewegungsdaten auch nicht, da zumindest ich den Standort für WA nicht freigebe -- genausowenig wie Javascript explizit von mir erlaubt werden muss, was ich mit Facebook nicht mache (aber diese Punkte gelten sicher nicht für jeden, das ist mir klar).
      Doch, kann FB lesen ... es reicht das man die FB-App neben WA auf dem iOS-Smarty hat:
      Wenn Facebook und WhatsApp auf dem iPhone installiert sind, können die Apps trotz iOS-Sandbox Daten austauschen, warnt ein Entwickler. Facebook sei so in der Lage, die Chat-Historie auszulesen – es gebe aber keinen Hinweis, dass dies tatsächlich passiert.
      (...)
      Facebook-Verweis auf WhatsApp-Verschlüsselung "unaufrichtig"

      Zanon möchte damit darauf aufmerksam machen, dass Facebooks Angaben rund um Zugriffsmöglichkeiten auf WhatsApp-Konversationen “unaufrichtig” und “irreführend” sind. Der Konzern verweise auf die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, um Nutzer in falscher Sicherheit zu wiegen, meint der Entwickler.
      -> heise.de/mac-and-i/meldung/Ent…chluesselung-4023461.html

      And auch ohne die Paralle-Installation der beiden Apps auf einem Smarty ... die Server stehen ja bei Facebook (bzw. Facebook hat Zugriff darauf):

      -> chip.de/news/WhatsApp-Verschlu…n-mitlesen_107328506.html

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    • [BR]-DeMaulwurfn∴ schrieb:

      das ich csgo spiele ein Auto und rl kontakte habe und einen Arbeitsplatz darf ruhig jeder wissen...
      gegen Werbung bin ich relativ immun sei denn es geht um Bier
      Du hast nicht verstanden was ich meine. Selbst aus "belanglosem Zeug" kann man Informationen lesen. Und sogar noch mehr als die paar Beispiele hier.

      Es gibt schon erste Firmen die eine Risikoanalyse an Hand der Profile von potentiellen Geschäftspartnern vorgenommen haben und somit die Geschäftsanbahnung abgelehnt oder zu schlechteren Konditionen für die Gegenseite abgeschlossen haben.

      Wir werden vielleicht gar nicht merken warum wir vielleicht mal mehr für eine Krankenversicherung oder Autoversicherung zahlen müssen, weil unsere Ernährungsgewohnheiten, irgendwelche Sportarten oder das Interesse an Auto-Tuning uns als potentiell riskanter aussehen lassen.

      Außerdem - was man heute nicht zu verbergen hat kann einem morgen auf die Füße fallen. Siehe wie Polen und Ungarn Einfluss auf die Rechtssysteme nimmt ... es ist gar nicht so weit weg. Und als die Juden in den 1910er-, 1920er-Jahren bei ihrer Mitglieschaft in den vielen Kleingärten ihre Konfession mit angegeben haben, da hat auch keiner gedacht, dass diese Mitgliederlisten in den 1930er- und 1940er-Jahren zu ToDo-Listen für die neue Staatsführung dienen werden ...

      Privatsphäre und Datenschutz sind hohe Güter.
      digitalcourage.de/nichts-zu-verbergen

      Oder
      „Ich habe nichts zu verbergen!“ – kehren wir mit einem kleinen Gedankenexperiment in die Privatwirtschaft zurück. Eine Semmel – wahlweise gerne auch Brötchen, Schrippe oder Rundstück – kostet aktuell etwa 40 Cent. Angenommen ich bin Semmel-Fan und kann nicht ohne meine geliebten Semmeln leben. Ich würde daher für eine Semmel auch zwei Euro, ja wenn es sein muss, sogar vier bezahlen. Das poste ich – zu verbergen habe ich ja nichts – quer durch alle Netze und sozialen Medien. Auf welche Idee könnte mein Bäcker, der ebenfalls in allen Netzen zuhause ist, kommen, wenn ich das nächste Mal seinen Laden betrete? Ok, es wird nichts passieren, denn in das Geschäftsmodell des Bäckers passt es nicht, Kunden zu segmentieren und Preise zu differenzieren. Bei einem Vermieter oder einer Bank sieht das schon ganz anders aus. Und je besser sich das Leben durchleuchten lässt, desto besser können diese Anbieter segmentieren. Wer da nichts verbergen kann, ist im Wortsinn bald arm dran.
      security-insider.de/ich-habe-nichts-zu-verbergen-a-669444/

      Privatsphäre schützen ist auch nicht ein "Verbergen". Mit diesem Begriff wird Privatsphäre negativ belastet. Privatsphäre ist aber der Normalzustand. Das Negative ist das Ausspähen und das Sammeln von privaten Daten.

      [BR]-KuJo bei www.Linuxgaming.de
      "Es ist ein Fehler, bei einem Lichtschein am Ende des Tunnels gleich die Taschenlampen auszuschalten." (KuJo, 2013)
      telegram.org - eine WhatsApp-Alternative
    • ich finde diesen (stasi) Daten sammel Horror auch zum kotzen.. nur wenn ich mich online bewege werden Daten gesammelt ob ich das will oder nicht .

      lösung : stecker ziehen

      allerdings möchte ich mich weiterhin online bewegen.
      man muss halt aufpassen was man so von sich gibt ;)
      Wenn man sein Ohr ganz leicht auf die heiße Herdplatte drückt, kann man riechen wie blöd man ist ^^
    • Tja so ist das in der digitalen Welt und deren Vernetzung.
      Wer glaubt bei Telegram und Co. sicher zu sein wird auf kurz oder lang enttäuscht sein.
      Überall (Handyprovider, Google, Amazon, Apple, ...) werden Daten und Bewegungsprofile abgreifbar sein.

      Kostenlose Dienste (Telegram, ....) werden irgendwann interessant wenn die Gemeinschaft groß und wichtig genug ist meistbietend verkauft.
      Alle wollen das große Geld machen und keiner aus Nächstenliebe.
    • [BR]-Achim schrieb:

      Kostenlose Dienste (Telegram, ....) werden irgendwann interessant wenn die Gemeinschaft groß und wichtig genug ist meistbietend verkauft.
      Alle wollen das große Geld machen und keiner aus Nächstenliebe.
      Glaube ich nicht ... wer wissen will warum ich das nicht glaube, der kann ja mal die nachstehenden Links lesen und sich über Pavel Durow informieren.

      BTW - tolle Begründung nichts zu tun: Weil jemand anderes der es nicht macht meine Daten irgendwann auch ausspähen K Ö N N T E, bleibe ich bei dem der es jetzt schon 100% macht ... muss ich nicht verstehen, oder?

      -> nzz.ch/wirtschaft/telegram-gru…ichte-besiegen-ld.1378493
      -> financemagnates.com/cryptocurr…l-durov-privacy-not-sale/
      -> handelsblatt.com/finanzen/maer…-KXjIWu4GaGHtet3CUUAi-ap3
      -> zeit.de/digital/internet/2018-…kchain-kryptowaehrung-ico

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    • Neu

      Und hier das beste Beispiel ... man kann aus eigentlich "belanglosen" Beiträgen in Facebook (und einhergehend gleichermaßen auch WhatsApp) GESUNDHEITSINFORMATIONEN ableiten:
      Algorithmus erkannte 70 Prozent der Depressionen

      Mithilfe der Daten programmierten die Forscher außerdem einen Algorithmus, der Depressionen ausschließlich anhand der Facebook-Timeline erkennen sollte. Als Basis dienten die Beiträge aus den sechs Monaten vor der Diagnose. Zwar identifizierte der Computer die Depressionen nur bei 70 Prozent der Betroffenen. Die Trefferquote sei jedoch ähnlich hoch wie bei herkömmlichen Befragungen, schreiben die Forscher.
      (...)
      "Ein solcher Algorithmus könnte Social-Media-Beiträge in schützenswerte Gesundheitsinformationen verwandeln", schreiben die Autoren im Fazit ihrer Studie. "Mit dieser Herausforderung müssen sich Entwickler und Entscheidungsträger auseinandersetzen." Die Autoren fordern strenge Richtlinien, um den Zugang zu den Daten zu regeln und die Entscheidung über die eigene Gesundheitsversorgung immer beim Patienten zu belassen.
      -> spiegel.de/gesundheit/diagnose…-hinweisen-a-1233546.html

      Ich hatte das als Beispiel schon mal ganz am Anfang mal erwähnt:
      Stellt euch vor, ihr wollt eine Lebensversicherung, eine Krankenversicherung o.ä. abschließen ... und dann bekommt man diese gar nicht oder zu schlechteren Konditionen, weil eure belanglosen ("wen interessiert es schon das ich ... mache oder ich ... schreibe ...") Beiträge durch einen Algorithmus fortlaufend ausgwertet wurden und werden und sich daraus bestimmte gesundheitliche Zustände ableiten lassen.

      Die Zukunft hat begonnen ...

      BTW - kürzlich hat sich ein Gründer von WhatsApp mal darüber geäußert und was Facebook mit Messenger vor hat ...
      Schon vor dem Abschluss des Verkaufs habe Facebook ihn »trainiert«, damit er vor den europäischen Kartellbehörden erklären konnte, dass es sehr schwer sei, Daten von Facebook und Whatsapp zu verschmelzen und er sowie Whatsapp-Mitgründer Koum daran auch kein Interesse hätten. Danach habe er aber erfahren, dass solche Pläne tatsächlich bei Facebook existierten. Damit sah er wie ein Lügner aus, weil neue Nutzungsbedingungen nach 18 Monaten die Whatsapp-Konten mit Facebook verbanden. Zwar musste Facebook 122 Millionen US-Dollar Strafe wegen Falschaussagen bezahlen, behauptete aber, das sei keine Absicht gewesen. »Es macht mich sauer, nur daran zu denken«, so Acton.
      (...)
      "Letztlich habe ich mein Unternehmen verkauft. Ich habe die Privatsphäre meiner Nutzer für einen großen Vorteil verkauft. Ich habe eine Wahl getroffen und bin einen Kompromiss eingegangen. Damit lebe ich jeden Tag... ich bin ein Verräter, das ist mir bewusst."
      -> gamestar.de/artikel/whatsapp-g…-sich-selbst,3335193.html

      Und bald werdet ihr personalisierte Werbung in WhatsApp erhalten ... (Achtung, Ironie: )was natürlich ohne Auslesen der Nachrichteninhalte funktionieren wird ...
      Personalisierte Werbeanzeigen
      Laut Berichten soll den Nutzern Werbung in den Statusmeldungen erscheinen. Damit aberpersonalisierte Werbung erst entstehen kann, muss es in einer gewissen Dimension Einblickein das Nutzungsverhalten des individuellen Users geben. Es wird befürchtet, dassdie Einbindung von Werbung zulasten des Datenschutzes für den Nutzer geht. Die Werbungsoll auf einem Anzeigensystem von Facebook basieren. Einer der Mitgründervon WhatsApp, Brian Action, hatte in einem Interview mit dem Forbes-Magazin davor gewarnt,dass Facebook nach Möglichkeiten suche, um Unternehmen mehr Einblicke in die verschlüsselte Umgebung von WhatsApp-Nutzernzu bieten. Dann wäre es möglich, dass Unternehmen den Austausch mit Nutzern ohne Verschlüsselung speichern könnten.
      Zunächst sollen iPhone-Nutzer in Indien Werbeanzeigen gezeigt bekommen, bis Mitte 2019 endet die Werbefreiheit dann aber für alle der rund 1,3 Milliarden WhatsApp-Nutzer.
      -> teltarif.de/whatsapp-messenger…k-werbung/news/74282.html

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