Maasel's VR-Tagebuch zur Valve Index

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    • Maasel's VR-Tagebuch zur Valve Index

      Servus Rentners,

      Ich schreib hier mal so meine diversen Erlebnisse ab dem ersten Tag mit der Index rein. Eventuell interessiert es ja ein paar Leuts, ansonsten einfach ignorieren. Wir haben ja noch ein paar VR'ler im Clan, bitte gerne Ergänzungen/Korrekturen schreiben falls Euch etwas auffällt.

      Objekt der Begierde: Valve Index VR Kit
      Preis: 1079€

      System für den Betrieb:
      Mainboard: MSI Z270 Pro Carbon Gaming
      CPU: Intel I7 7700K
      RAM: 32GB Corsair Vengeance DDR4-3600 X.M.P
      Graka: Zotac Geforce GTX1080Ti 11GB

      VR-Spiele/-Tools zum Einstieg:
      Beat Saber, Project Cars 2, Elite Dangerous, No Man's Sky, Batman Arkham, Serious Sam: The Last Hope, Serious Sam: The First encounter, Serious Sam: The Second Encounter, Serious Sam 3: BFE, The Talos Principle, Star Trek Bridge Crew, Google Earth VR

      Bissi Vorweg-Blabla:
      Bereits 1994/95 besaß ich einen VR-Helm. Damals den VFX-1. Dieser war extrem schwer und unterstützte nativ nur eine handvoll Spiele. Gesteuert wurde im Wesentlichen über den so genannten "Puk" (Namensgebung weil vergleichbare Form zum Eishockey Puk, nur eben mit 3 knöpfen) und ermöglichte rudimentäre Interaktion in einer damals brachial guten Auflösung von 263x230 pro Auge. Nachfolgend ruhte das Thema VR überwiegend und außer einigen Kurzmeldungen aus diversen Fachbereichen (Chirurgie, Film, Spieleproduktionen etc.) hörte man nahezu nichts mehr davon.

      Über die letzten Jahre habe ich das Thema "Virtual Reality" relativ aktiv verfolgt. Und obwohl ich es grundsätzlich extrem interessant finde konnte ich mich bisher nicht dazu durchringen 400€ oder mehr für eine Oculus Rift, eine HTC Vive oder andere Produkte auszugeben. Das lag weniger daran, dass es mir keinen Spaß gemacht hätte sondern vielmehr daran dass es für mich noch nicht die Art von VR-Erlebnis war das ich mir wünschte. Dies änderte sich durch die Valve Index schlagartig bereits bei Ankündigung. Durch die nahezu perfekte Abbildung der eigenen Finger, der Kraftmessung am Controller, eine deutlich höhere Auflösung in den beiden LCD-Displays von 1440x1600 pro Auge und einem somit wirklich deutlich größeren Field of View wurde ich überzeugt.
      Gesagt getan, am 26.11.2019 um 12:30Uhr habe ich mir einen Valve Index VR Kit bestellt. Dieser beinhaltet neben dem Headset und den beiden Controllern auch 2 Basestations zur Vermessung des Raumes und des Spielfeldes (bzw. dem nachfolgenden Positionstracking von Headset + Controllern).

      Am 29.11.2019 um Punkt 12:00Uhr wurde das Objekt der Begierde geliefert. Im Vorfeld habe ich in meinem Hobbyraum eine Spielfläche von ca. 3x3m freigeräumt sowie auf dem PC den Grafikkartentreiber auf den neuesten Stand gebracht.
      Natürlich wurden auch die diversen Spiele installiert um direkt mit einer guten Auswahl starten zu können.

      Installation & Einrichtung:

      Dauer der nachfolgend beschriebenen Einrichtung bis zum ersten Spielstart: ca. 40min

      Die Installation & Einrichtung verlief absolut problemlos. Ich war zunächst von der beiliegenden Kurzanleitung erschrocken, weil ich mir nicht vorstellen konnte dass es so einfach sei. Zunächst befestigte ich die beiden Halter für die Base Stations an der Wand unter der Decke. Es wird eine Installationshöhe von min. 2m empfohlen und ein Abstand von maximal 5m. Die Base Stations sollen Diagonal zueinander liegen und einen freien "Blick" auf die Spielfläche und zueinander haben.
      Montagehöhe bei mir sind 2,15m bei einem Abstand von 4,30m. Die notwendigen Dübel sowie 2 Schrauben pro Halter liegen dem Paket bei.
      Die Halter können grundsätzlich auch als Stative genutzt werden und bspw. in ein Regal oder auf einen Schrank gestellt werden. Das Material der Halter ist hochwertiges Plastik. Die Schrauben können sehr fest angezogen werden, da knackte nichts.
      Im nächsten Schritt wird jede Basestation mit einem Netzteil angeschlossen. Die Zuleitung je Netzteil ist mehrere Meter lang, sodass es auch kein Problem gewesen wäre wenn die Steckdose ein Stück läge. Nachdem die Herstellung angelaufen ist fahren die Base stations hoch und leuchten betriebsbereit mit einer grünen LED.
      Nun also "Ran an den Speck" (äh, Headset). Das Headset wird via Displayport, USB3-Anschluss + Netzteil angeschlossen und leuchtet danach mit 2 LEDs blau. Als nächstes schaltet man beide Controller durch das Drücken der Systemtasten ein. Diese verbinden sich zum Headset und beide seiten Bestätigen die Verbindung mit je einer grünen LED. Ebenfalls startet das Einschalten der Controller Steam VR als notwendige Plattform zur weiteren Einrichtung. Und ab gehts, Helm auf und Attacke! -> DACHTE ICH. Doch nachdem ich das Headset aufm Schädel hatte, die Controller in den Händen befestigt las ich einen freundlichen Schriftzug mit dem Hinweis "Bitte setzen Sie das Headset ab und folgen den Anweisungen auf Ihrem Monitor". :traurig031:

      Steam VR prüft nun die Firmware der diversen Komponenten, wobei jede Basestation, das Headset und jeder Controller einzeln aufgelistet werden. Mir wurde für alles ein Update angeboten. Ich habe dann nachfolgenden Komponente für Komponente aktualisiert. Nach jedem Schritt hat man die Wahl ob man fortfahren möchte oder das Update später durchführt. Die Basestations dauerten zur Aktualisierung am längsten (etwa 5min pro Station).
      Mit aktualisierter Firmware startet dann die Einrichtung des Spielfelds. Zunächst muss man angeben ob man stationär spielt (also ohne größere Bewegungen) oder ob man "frei" spielt. In meinem Falle habe ich "frei" gewählt, da ich den notwendigen Platz dazu habe. Zur exakten Vermessung muss man einen Controller nach unten auf den Boden richten, die Taste für den Zeigefinger gedrückt halten und die äußeren Grenzen des Spielfelds ablaufen. Hierbei vibriert der Controller um den Messvorgang zu signalisieren. Testweise habe ich mal nur einen kleinen Kreis gezogen. Steam VR verweigert dann die weitere Einrichtung und meldet, dass die Spielfläche zu klein sei. Die exakten Mindestmaße von 2x1,5m werden dabei genannt. Also gut, die Spielfläche war dann irgendwann korrekt vermessen.
      Danach fordert Steam VR, dass man das Headset und die beiden Controller gut sichtbar für die Basestations im Raum positioniert. Im nächsten Schritt kalibriert man die höhe in dem man die Controller auf den Boden legt und nachfolgend zur Decke richtet und das entsprechend per Tastendruck bestätigt.

      Damit endet dann auch die Einrichtung im Wesentlichen und man ist bereit für das VR-Tutorial zur korrekten Steuerung und Handhabung mit der Index. Es gab keinerlei Fehlermeldungen oder irgendwelche Dinge, die man hätte anders machen müssen als in der Anleitung beschrieben. Ein kleines Lob an Valve. Auch dafür, dass für folgende Sprachen Anleitungen beiliegen: Deutsch, Englisch, Französisch, Chinesisch, Spanisch, Italienisch.

      Damit das VR-Kabel nicht auf dem Boden herumliegt und man im dümmsten Fall sich verheddert und etwas beschädigt habe ich mir folgende "Schwebelösung" angeschafft: VR-Kabelmanagement
      Dem Set liegen Klebehaken und Schraubhaken bei. Für den ersten Betriebstest habe ich die Klebehaken verwendet. Bin mir ziemlich sicher, dass ich den Kabelweg nochmal anpassen werde. Sobald der finale Pfad gefunden ist nutze ich die Schraubhaken.

      Tutorial:
      Am besten lässt sich die Tutorial-Umgebung mit einer Art "Holo Deck" umschreiben. Man steht also in diesem Virtuellen Raum und bekommt verschiedene Aufforderungen zum Bewegen der Finger. Das ist tatsächlich sehr beeindruckend. Ich habe sehr große Hände und Finger und nach 1-2 Versuchen bilden die Index Controller die einzelnen Finger mitsamt der Bewegungen extrem fein granuliert nach.
      Im nachfolgenden Schritt werden die einzelnen Tasten und Funktionen erklärt. Jede einzelne Taste muss man dabei mal gedrückt halten. Das Tutorial bestätigt dies nicht etwa durch einen Ladebalken sondern vielmehr durch Luftballons, die sich aufblasen und nach erfolgreichem Abschluss in der Luft schweben. Und NATÜRLICH hat man den Impuls mit der toll simulierten Hand dagegen zu schlagen. Und siehe da, es funktioniert und je nachdem wie fest man schlägt bekommt man vom Controller ein leichteres oder festeres kurzes Vibrieren.
      Auch gehören kurze Übungen zum "Greifen" mit den Controllern dazu. Das wiederrum hat mich nicht so überzeugt, doch ich werde in den kommenden Tagen mehr dazu berichten. Es gibt wohl noch mehr Übungsprogramme.
      Steam: maasel1978
      Origin: MaaSeL_X
      Epic: MaaSeL
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      Blizzard-App (Overwatch only): MaaSeL#21793
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      System: i-7700K@4x4900MHZ, Zotac Geforce 1080Ti AMP! Core Extreme, MSI Z-270 Pro Carbon, 32GB Corsair XMP Ram, diverse HDD- & SSD-Platten, 2x m.2 SSD 1TB

      ... und so reitet er mit seinem Rinderbraten zufrieden und lebensfroh in den Sonnenuntergang...

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    • Erste Erfahrung "Beat Saber":
      Den VR Veteranen hier muss ich zum Spiel nix erklären, vermutlich auch den meisten anderen nicht. Man haut mit 2 Lichtschwertern unterschiedlich farbige Würfel in unterschiedlichsten Postionen und aus diversen Richtungen kaputt. Nebenbei weicht man noch Hindernissen aus durch Ducken oder zur Seite gehen.
      Solange die Lieder ruhig und bei 120-150BPM liegen ist das alles noch recht entspannt. Danach jedoch wird es zunehmend schwerer und es kommt durchaus zu leichten Atemschwierigkeiten nach einigen Songs. (also bei mir)
      Beeindruckend ist für mich die extrem präzise Steuerung und das gestochen scharfe Bild der Index. Der Sound des Headsets wird nicht über eng anliegende Kopfhörer übertragen, sondern über kleine Boxen die etwa 3cm neben dem Ohr hängen. Ein sehr voluminöser Klang mit ordentlich Druck wird hier abgebildet. Gut hierbei ist natürlich, dass man mitbekommt wenn jemand den Raum betritt oder einen anspricht (solange man es mit der Lautstärke nicht übertreibt). Trotz des Abstands zum Ohr dringt nicht allzuviel vom Spielsound in den Raum. Im Wohnzimmer jedoch bspw. parallel zum TV-Betrieb wäre das für beide Parteien wohl störend.
      Meine Tochter und Ich haben uns beim Spielen abgewechselt. Gut ist, dass dem Headset ein Schaumstoffteil beiliegt, welches für kleinere Köpfe ins Polster gedrückt werden kann. So hatte auch Sie einen perfekten Sitz.
      Nähert man sich den Grenzen des bei der Einrichtung vermessenen Spielbereichs werden Gitternetzlinien eingeblendet und man kann seine Position korrigieren. Muss man sich erstmal dran gewöhnen, aber wenn man es mal geschnackelt hat klappt das super.
      Lange Rede kurzer Sinn: Wir haben rund 1h gemeinsam gedaddelt, die Zeit ist wie im Flug vergangen und wenn wir nicht noch einen Termin gehabt hätten, dann wäre die Spielsession wohl deutlich länger ausgefallen.

      Erste technische Anmerkungen zur Nutzung:
      Obwohl viele Testberichte explizit darauf hinweisen, dass die Valve Index sehr gut zur Nutzung mit Brillen (auch großen Brillen) geeignet sei, passt meine eigentlich schmal gehaltene Brille nicht ins Gehäuse ohne dass ich Angst hätte entweder die Brille oder den Gehäuserahmen auf Dauer zu beschädigen. Daher habe ich mir Kontaktlinsen eingesetzt. Nun kann das jedoch nicht jeder machen, da dies stark von der Augenkrümmung abhängig ist. Außerdem blinzelt man viel zu wenig bei der Nutzung von Bildschirmen oder VR-Linsen und die Augen trocknen recht schnell aus
      Daher hier eine Lösung: Aufsatzlinsen in persönlicher Sehstärke für 69€
      Diese Linsen werden einfach auf die Orginallinsen in der Index aufgeschoben und man setzt seine normale Brille ab um mit der Index einfach problemlos weiterzuspielen.

      Eine weitere Frage im Vorfeld zu meiner Anschaffung richtete sich in Richtung der Temperatur des Headsets. In eigentlich allen Tests wird auch darauf hingewiesen, dass die LCD-Displays eine ordentliche Wärmeentwicklung haben.
      Das bestätigt sich auch im Einsatz innerhalb der ersten 20-30min. ABER! Ich konnte nicht feststellen, dass die Temperatur sich bspw. im Spielbetrieb von Beat Saber merklich erhöhte gegenüber der Nutzung des Steam VR Menüs.
      Trotz körperlicher Aktivität bei Beat Saber war es gut auszuhalten. Allerdings habe ich in meinem Arbeitszimmer auch die Heizung nur minimal aufgedreht. In einem mollig warmen Raum könnte das anders ausschauen.
      Sehr deutlich hingegen war die Belastung meiner Grafikkarte zu bemerken. Aus meinem PC-Gehäuse wurde ordentlich heiße Luft gefeuert, RESPEKT!

      Supersampling (der Trick zum weicheren Bild):
      Bisher hatte ich noch kein Bedürfnis die Grafikqualität weiter zu tunen. Alle Spiele laufen in toller Grafik und sind gestochen scharf. Eventuell liegt es an der hohen Auflösung der Index.
      Sollte jemand dennoch seine Grafikqualität pimpen wollen, weil er bspw. die Heizkosten durch Nutzung der Graka-Abluft senken mag, so gibt es hier ein einfaches aber auf den Punkt gebrachtes Video. Funktioniert mit allen VR-Brillen: youtube.com/watch?v=l8Yig9PgyYI


      To be continued...

      Die nächsten Themen:
      - Grafikeinstellungen beim genannten System in anspruchsvolleren Spielen
      - Steuerungsdetails zu den einzelnen Spielen
      - Fortlaufende technische Infos (Wie gut funzen 120 oder gar 144hz?)
      - Probleme/Lösungen
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      ... und so reitet er mit seinem Rinderbraten zufrieden und lebensfroh in den Sonnenuntergang...

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    • Ich empfand das eigentlich nicht als "lange". Die oben genannte Zeit bezog sich ja auf den Gesamtumfang inklusive LÖcher bohren, etc. pp. Von daher -> alles gut.
      Wofür wäre denn das Oversampling konkret gut? Aktuell bin ich ehrlich gesagt baff von der Optik und (fast) wunschlos glücklich. Wurschtel mit aktuell Schrittweise in No Man's Sky rein. Dazu gibts wohl den nächsten größeren Artikel.
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    • Erfahrung: No man's Sky VR (fortlaufend)

      Hi,

      Wie angekündigt fahre ich mal mit meinen Erfahrungen in Sachen VR und den diversen Spielen fort.
      Gestern Abend habe ich damit begonnen die Welt von "No Man's Sky VR" zu erkunden. Das Spiel betreibe ich in den Standardeinstellungen, die es für mein System ermittelt (füge ich später noch ein) bei 90Hz an der Index.
      Als Bewegungsmodus habe ich zunächst "Teleport" gewählt um mich auf die vielfältigen Funktionen des Spiels konzentrieren zu können.
      Besonders gut auf den ersten Blick gefällt mir der native Support für die Index-Controller. Bedeutet, dass wirklich auch jeder Finger abgebildet wird und man diese auch zum anklicken der diversen Displays im Spiel nutzen kann. Wenn man das mal raus hat, in welchen Abständen das gut funktioniert fühlt sich das dermaßen geil an, dass man gar nimmer aufhören möchte sich durch die virtuellen Displays zu wühlen.

      Seinen Scanner zum Erkunden der Umgebung wählt man aus mit einem gezielten Griff hinter die rechte Schulter, hierbei muss man wirklich "greifen" und zur Bestätigung das Trackpad auf dem Controller leicht drücken. Sobald man den Scanner in der Hand hat kanns losgehen die Umgebung zu erkunden und sich durch das Tutorial von No Man's Sky zu arbeiten. Mit der B-Taste des rechten Controllers aktiviert man den Jetpack. Ein atemberaubendes und realitätsnahes erlebnis, wenn man über die diversen Tiere und Pflanzen gleitet. Gut, dass ich im Stuhl gesessen habe und nicht frei im Raum stand. Das Empfinden der Höhe ist wirklich beängstigend real. Da freue ich mich schon auf die ersten Flüge in Raumschiffen.

      Es fällt dann ein kleines Display am Scanner auf, mit dem man bisher nur direkt umliegende Strukturen und Pflanzen per Laserstrahl auflöste um an Materialien per "Zufall" zu kommen. Man "muss" quasi versuchen mit dem Zeigefinger der linken hand auf dieses Display zu drücken. Sobald man in der Nähe des Displays ist erscheint eine kleine Zielfläche um die Sache zu vereinfachen. Berührt man diese dann erhält man ein kleines, bestätigendes Vibrieren und landet im Funktionsmenü des Scanners. Dort lässt sich dann der etwas komfortablere Bereichscan auswählen der einem in einem gewissen Umfeld die diversen Vorkommen kennzeichnet und das gezielte Abbauen somit etwas erleichtert.
      Das Ganze fühlt sich extrem real und "präsent" an. Man will unbedingt diese virtuellen Tasten drücken weil es sich so geil anfühlt.

      Zu vielmehr kam ich gestern Abend noch nicht, da ich mehr damit beschäftigt war mit offenem Mund durch die gegend zu laufen und zu "Jet-packen" als das Spiel inhaltlich anzugehen.

      Update 02.12.2019 // 15:30Uhr // ca. 4h Spielzeit
      Inzwischen funktioniert die Bedienung der diversen Menüs im Spiel sehr intuitiv und auch die notwendigen Bewegungen um das Analysedisplay einblenden zu können (Linke hand neben Kopf halten und im unteren Bereich des linken Trackpads gedrückt halten) ist in Fleisch und Blut übergegangen.
      Das Inventar ist maximal gut gefüllt und der erste extreme Gänsehautmomten ist entstanden als ich mein Raumschiff das erste mal starten durfte. Linke Hand nach vorne, sanftes drücken des Trackpads und dann per Handbewegung Schub geben zum abheben. Rechte Hand nach vorne, rechtes Trackpad halten und schon hat man die Kontrolle über die Steuerdüsen. Der erste Rundflug über die Oberfläche sowie das Eintauchen in den Orbit und der nachfolgende Flug per Impulsantrieb werden mir wohl sehr lange im Gedächtnis bleiben. Auch der flüssige Übergang zur nächsten Planetenoberfläche ist dermaßen geil, dass ich bei zu steiler Neigung wirklich das Kribbeln im Bauch empfinde als würde ich wirklich fliegen/fallen.

      Etwas weniger Gänsehaut aber nicht minder fesselnd ist der Basisbau. Jeder, der Survival Spiele mag weiss natürlich dass man da endlos viel Zeit versenken kann und sich immer wieder in Details verliert. Aber das Abbauen von Ressourcen mit dem Scanner, das Transformieren des Erdreichs inklusive dem Abbau von höherwertigen Ressourcen fühlt sich wirklich nach einer sinnvollen Tätigkeit an.
      Endstand von Heute: Meine minimalistisch gehaltene Basis besteht aus 12 Bodenplatten, ebenso vielen Dachteilen und die notwendigen Wänden und einer Tür. Mein nächster Auftrag lautet, dass ich weitere verborgene Technologie finden soll. In aller Regel muss man sich dafür ins Erdreich vorarbeiten. Damit geht es dann morgen weiter.

      Einen Satz zum Thema Wärmeentwicklung: Die heutige Spielsession belief sich auf ca. 4h am Stück (kurze Telefonunterbrechung war gegeben). Es war nicht unangenehm, sondern alles in einem normalen Bereich der so in keinem Review jemals erwähnt worden wäre.

      Update 04.12.2019 // 19:30Uhr // ca. 7h Spielzeit
      Das sehr gute erste Gefühl bestätigt sich zunehmend. Inzwischen sind Flüge per Warp-Antrieb in andere Galaxien möglich, ich habe Raumstationen besucht und angefangen Fragmente anderer Sprachen zu lernen.
      Die Basis wächst gut und hat Ihre Stromversorgung bekommen. Das Jagen nach vergrabener Technologie, hochwertigen Materialien etc. pp. wird nahezu zur Sucht.
      Ich hatte ein wenig Sorge, dass bei zunehmender Menge von Gegenständen und Materialien im Inventar die Bedienung mit den wenigen Knöpfen der beiden Controller etwas sperrig werden könnte. Dem ist nicht so. Alles findet sich schnell und unproblematisch, trotz inzwischen diverser Lagercontainer.
      An irgend einem uralten Artefakt brachen plötzlich Aliens aus dem Boden und Attakierten mich. Mangels Waffe (die hab ich noch nicht, und der Laserbeschuss per Scanner ist wohl möglich, hab ich aber noch nicht ausprobiert) bin ich in mein Raumschiff gespurtet, schnell gestartet, eine gekonnte 180° Drehung und dann schön mit den Kanonen des Schiffs die Viecher weggenatzt. Herrlich spaßig, allerdings ist die Steuerung dann doch schon recht empfindlich und man muss sich beherrschen am virtuellen Steuerknüppel.

      Die Nutzung der Kontaktlinsen nervt zunehmend, weil durch das seltenere Blinzeln die Dinger wirklich austrocknen. Heute war dann eine Linse wirklich fest angehangen am Auge und ich musste reichlichst Tropfen verwenden. Es wird jetzt Zeit, dass meine Aufsatzlinsen geliefert werden, dann werden die Spielsessions noch ausgiebiger.


      Diesen Artikel werde ich fortlaufend aktualisieren um keine 300 Beiträge nur für dieses Spiel zu generieren. Für andere Spiele erstelle ich dann jeweils einen eigenen Beitrag in dem ich ebenso verfahre.
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      The post was edited 3 times, last by [BR]-1st_MaaSeL ().

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      Kurzes Update: Hier stagniert es nicht etwa, weil ich den Gefallen an VR verloren hätte, sondern vielmehr weil ich auf meine Aufsatzlinsen warte um ohne Brille und ohne Kontaktlinsen ordentlich lange zocken zu können.
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    • Batman Arkham VR

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      Hi,

      Auch wenn meine Aufsatzlinsen noch nicht geliefert wurden, so habe ich mich gestern Abend dann mal in die Welt von Gotham City begeben für rund 90min.
      Zunächst ein paar nüchterne Eckdaten und simple Einschätzungen:
      Optik: Stimmig, wie in den normalen Batman Spielen
      Sound: siehe Optik
      Grafik: Alles auf Maximum, Auflösungsskalierung auf 200%
      Index läuft auf 90Hz
      Darstellung und Nutzung der einzelnen Finger: ja

      Zum Start des Spiels wird man mit einem minimalistisch gehaltenen Intro abgespeist und startet direkt mit der "Kalibrierung" der Valve Index hinsichtlich der Spielerhaltung beim Spielen. Empfohlen wird "stehend", es wird jedoch alternativ auch "sitzend" angeboten.
      Ich bin der Empfehlung gefolgt, weil ich mich ja als "fetter Batman" möglichst authentisch durch meinen Hobbyraum schwingen will (dazu später mehr). In den Einstellungen vor Beginn des ersten Akts kann und sollte(!) man unbedingt noch die Position und Größe des Bat-Gürtels anpassen. Nur dann passen Körperhaltung, Griffe zum Greifhaken, Scanner und sonstigen Tools authentisch zur eigenen Körpergröße.
      Die einzelnen Menüpunkte und schaltflächen muss man nicht per Curser oder Händen auswählen, sondern per Blickkontakt und kurzem Tastendruck am Controller (witzig gemacht). >>> Hier stelle man sich den entscheidenen Klick auf "Akt 1" vor <<<
      Das spiel wirft einen dann direkt die Situation in der die Eltern von Bruce erschossen werden. Man erlebt es als kleines Kind, hinter der Mutter stehend. Wenn der Killer nach der Exekution auf einen zukommt bleibt es nicht aus, dass man geneigt ist mal einen Schritt nach hinten zu machen.
      Nach einem kurzen Szenewechsel sitzt man in der Wayn'schen Villa und führt ein kurzes Gespräch mit Alfred. Und hier offenbart sich auch schon die erste wirklich anstrengende Schwäche des Spiels. Wenn man, so wie ich, sich die deutschen Untertexte einblenden lässt um wirklich alles an Inhalt zu verstehen dann enttäuscht das auf Ganzer Linie. Egal wie ich die Valve Index einstelle hinsichtlich Augenabstand oder auch Distanz der Displays zum Auge, der Text hat exakt mittig immer einen Blinden Fleck an dem sich die Darstellung von linkem und rechtem Display überlappt und den Text dadurch unlesbar macht. Bisher brachte mir auch Google hier keine Lösung. Also hilft nur ein Auge zudrücken (im wahrsten Sinne des Wortes) um mit einem Augen scharfen Text lesen zu können.

      Zu diesem Zeitpunkt hat mich das noch nicht so sehr gestört, weil ich ja in Kürze durch Gotham LAUFE/FAHRE/SCHWINGE! Also weiter im Text...

      Von Alfred mit einem Schlüssel fürs Klavier ausgestattet geht es per Tastendruck dann hinunter in den Batcave. Geiles Gefühl. Auf dem Weg nach unten zieht man seinen Batsuit an und stattet sich mit den diversen Hilfsmitteln aus. In der Höhle bewegt man sich per Greifhaken von Punkt zu Punkt. Erster Dämpfer... freie Bewegung ist dort nicht möglich.
      Alla hopp, erste Mission am Computer ausgewählt um seinen Gefährten ausfindig zu machen und ab zur Auswahl des Gefährts. Anfangs stehen Batmobil und ein Flugzeug zur Auswahl. Natürlich wollte ich Batmobil fahren und freute mich schon wie Bolle darauf, als ich es auswählte.
      Nächste Enttäuschung: Es folgt ein kurzer schwarzer Lade-Screen, und dann steht man vor seinem toten Gefährten in einer Gasse. Dort bewegt man sich nur per Klick auf vorgestellte Positionen, scannt nach Ansage stellen und Szenen um Hinweise auf den Mord zu finden. Das ist zwar alles stimmig inszeniert und passt auch zusammen... aber der Punkt, dass ich selbst in dieser kleinen Gasse nichtmal frei umherlaufen kann ist einfach ernüchternd.
      Nachdem der Platz abgescannt ist, Fingerabdrücke gefunden etc. pp. geht es zum nächsten Rätselknotenpunkt. In der Leichenhalle eines Krankenhauses liegen 3 Leichen, die man in den 2 Modi des Scanners jeweils auf Schrapnellstücke scannen und "bestätigen" muss. Hat man das geschafft baut man vor seinem virtuellen Auge die Granate, welche für den Anschlag wohl genutzt wurde wieder zusammen. Das wiederrum geht dank der extrem guten Index-Umsetzung super gut und fühlt sich toll an.
      Aber auch in dieser Halle hat man nur 4 Positionen zu denen man sich per Klick bewegen kann. Die Tatsache, dass man einzelne Klemmbretter die umherliegen zwar aufheben und lesen kann ist zwar "nett", trägt aber inhaltlich nicht wirklich etwas zum Spiel bei. Einzig das "Rätsel" zum Code es Tresors ist nett gemacht. Dank der Scannerfunktion, welche die meistgenutzten Tasten anzeigt jedoch auch recht "übersichtlich".

      Die weiteren Schauplätze waren und sind auf einem Dache in kurzes Intermezzo mit Pinguin und 2 seiner Schergen. Erneut: 3 Plätze zur positionierung, und die Tatsache, dass ich per Bumerang (Baterang) den Feuerlöscher zerstören muss um für Verwirrung zu sorgen wäre nur dann supertoll, wenn ich dafür halbwegs zielen müsste. Aber sobald man auf der richtigen Position sitzt, fliegt das Ding quasi mehr oder weniger von alleine ins ziel, sobald man ihn loslässt.
      Man hat auch bswp. garnicht die Option von einer anderen Stelle auf den Feuerlöscher zu werfen. Da fliegen die teile, egal wie gut man vorher gezielt hat meilenweit vorbei oder gänzlich in eine andere Richtung. -> sehr schlecht gemacht!!!

      Gegen Ende meines rund 80-90min Intermezzos befand ich mich dann in der Kanalsisation und muss als nächstes irgend ein Rätsel mit 3 Sicherungen und einem Hebel lösen. Da ich mich in einem zweigeteilten Käfig befinde, im anderen Teil hockt Robin, und es um mich herum keinerlei nutzbaren Dinge gibt, wird das wohl ähnlich ablaufen. Bissi probieren, vorgefertige Postion hinterher anwählen und dann per Greifhaken aus der Situation raus.

      Erstes Fazit:
      Batman Arkham VR verspielt extrem viel Potenzial und erfüllt nicht den Anspruch, den man nach den normalen Spieletiteln an ein Batman-Game haben darf (und muss). Es ist im Endeffekt ein optisch stimmiges Puzzle-Adventure, mehr aber auch nicht. Sollte das Spiel bereits jemand weiter gespielt haben und sich das noch ändern, dann bitte gerne mal zu Wort melden. Werde es die Tage nochmal etwas weiterspielen, aber nach aktuellem Stand wird es eher auf meiner Pile of Shame landen als dass ich es auch nur ansatzweise durchspiele. Sehr schade!!!
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      Blizzard-App (all other Blizz-Games): MaaSeL#2847


      System: i-7700K@4x4900MHZ, Zotac Geforce 1080Ti AMP! Core Extreme, MSI Z-270 Pro Carbon, 32GB Corsair XMP Ram, diverse HDD- & SSD-Platten, 2x m.2 SSD 1TB

      ... und so reitet er mit seinem Rinderbraten zufrieden und lebensfroh in den Sonnenuntergang...